15 von 15

Posted By Tintagel on 15. September 2011

 

Ich habe es mal wieder verpennt. Genau, dieses Foto-Dingen 12 von 12. Aber weil ich so gerne bei euch schaue und weil ich auch mal wieder mitmachen wollte, gibt es heute dann eben 15 von 15. 3 mehr kann sicherlich auch  nicht schaden, nehme ich an.

Hier hin zieht es mich regelmäßig an jedem Morgen. E-Mails checken, kurze Runde im Netz drehen und danach dann stundenlange Beschäftigungs Therapie mit dem schicken Ordner unter der Schreibtischplatte. HP-Schule ist jetzt so gut wie vorbei (sprich alles an Stoff ist einmal durchgesprochen, Unklarheiten wurden beseitigt – JETZT geht das Lernprogramm in die zweite Phase: Wissen vertiefen und festigen.)  Die Kerzen sind heute lediglich zwecks Deko hier zu finden – extra für euch.

Keine Ausbildung ohne Bücher. Das schicke blaue Buch begleitet mich ab jetzt durch die Tage. Was für Studenten gut ist, kann für mich nicht schlecht sein, nehme ich jedenfalls an. Dazu gesellt sich das ICD-10 und die Intelligenten Zellen und der Liebeskummer sind fürs Therapeuten Training unabdingbar. Der Rest ist “Spielerei”.

Und wenn ich dann mal Abwechslung von dem ganzen Stoff brauche, lasse ich den Blick über meine Pinnwand schweifen. Irgendwas findet sich immer, das meine Aufmerksam fesseln kann.

Was haben Schottland und Gran Canaria gemeinsam? Sie wecken mein Fernweh. *seufz*

Und weil heute wieder “Schule” war, gehörte zu meinem Outfit ein Paar Ohrringe. Ich finde die Aufbewahrung von Ohrringen in Kisten und Kästchen irgendwie extrem unübersichtlich. Darum hängen sie bei mir an der Wand.

Und weil es jetzt ganz langsam wieder Spaß macht am Abend Kerzen zu entzünden, habe ich einen Blick in meinen Kerzenvorrat geworfen. Das Ergebnis: ernüchternd. 3 Teelichter in der Shortbread – Dose, die Keksdosen sind zwar gut gefüllt, aber mit “einfachen” Teelichtern. Und ich hätte doch so gerne welche mit Duft… *grummel*

Diesen Gesellen durfte ich dann heute aus der Kellertreppe retten, nachdem ich ihn ewig suchen mußte. Die Katze wars wieder in Schuld (wer auch sonst?) Und dank dieser nicht geplanten Suchaktion bin ich fast zu spät hier losgekommen.

Zum Glück war auf der A45 nix los. Und auch auf der A40 waren alle verträglich – jedenfalls in jeweils meiner Fahrtrichtung.

Und hier war ich. Duisburg Homberg. Was wird es mir fehlen, wenn ich nicht mehr alle 14 Tage diese Strecke bewältigen darf. Echt jetzt. Ich denke schon mit Schrecken dran.

Abstecher auf der Heimfahrt…

… Kerzenvorrat auffüllen. Aber diese Menge wäre wohl tatsächlich ein klein wenig übertrieben gewesen. Außerdem hätten die wahrscheinlich gar nicht alle in meinen Focus gepasst.

Die Ausbeute. Enorm, gell?! Ich hab mich aktiv zurück gehalten, immerhin könnte ich ja in 14 Tagen nochmal…

an dieser Stelle stehen.

Jetzt sieht die Kerzenvorratskiste doch wieder annehmbar aus.

Ich bin wieder zu Hause.  Der Tag neigt sich dem Ende zu und Nein, es brennt nicht. Es sieht nur so aus. Und in real war es um einiges spektakulärer. Ich habe den Blick auf meinem Balkon genossen.

 

 

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Drei am Donnerstag

Posted By Tintagel on 15. September 2011

1) Was wäre das erste, was du tun würdest, wenn du einen Millionenjackpot geknackt hättest?

Ungläubig gucken. Mit offenem Mund.

2) Was ist dein merkwürdigster Besitz?

Hmmm… keine Ahnung. Vielleicht meine Buddhastatue auf der Kommode. Buddha an sich ist eher nicht merkwürdig und die Kommode als solche auch nicht. Aber Buddha in Kombination mit mir … ja, das ist merkwürdig. Die meisten Menschen würden mich wohl Atheist bezeichnen (womit sie sicherlich auch irgendwie richtig liegen). Aber ich finde die Buddhalehren noch am sinnvollsten von allen religiösen Möglichkeiten, die sich einem indieser Welt bieten.

3) Singst du unter der Dusche?

Nein. Ganz sicher nicht. Vielleicht summe ich ab und an mal eine Melodie vor mich hin. Aber singen, so richtig aus vollem Hals, nur mit musikalischer Begleitung (CD) beim Staubsaugen und Autofahren.

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Und wenn ich nicht hier bin, dann bin ich in Askir

Posted By Tintagel on 6. September 2011

Oder auf dem Weg dorthin. Gemeinsam mit meinem Freund Havald und seinen Gefährten.

Jetzt mal im Ernst: Eigentlich lese ich gar keine Fantasy. Und High-Fantasy schon gleich 2x nicht. Aber da “eigentlich” ja eine Einschränkung ist, konnte mich Melli eines besseren belehren. Ganz offensichtlich lese ich nämlich sehr wohl High-Fantasy. Wobei man das eigentlich schon nicht mehr “lesen” nennen kann. “Verschlingen” oder “inhalieren” würde es eher auf den Punkt bringen. Und das wo ich eigentlich gar keine Zeit haben sollte, um soviel zu lesen, wie ich es in den letzten 14 Tagen getan habe. Richard Schwartz und seine Askir-Romane haben mich voll in ihren Bann gezogen:

Ein verschneiter Gasthof im hohen Norden: Havald, ein Krieger aus dem Reich Letasan, kehrt in dem abgeschiedenen Wirtshaus “Zum Hammerkopf” ein. Auch die undurchsichtige Magierin Leandra verschlägt es hierher. Die beiden ahnen nicht, dass sich unter dem Gasthof uralte Kraftlinien kreuzen. Als der eisige Winter das Gebäude vollständig von der Außenwelt abschneidet, bricht Entsetzen aus: Ein blutiger Mord deutet darauf hin, dass im Verborgenen eine Bestie lauert. Doch wem können Havald und Leandra trauen? Die Spuren führen in das sagenhafte, untergegangene Reich Askir …Ein sensationelles Debüt mit einer intensiven, beklemmenden Atmosphäre, die in der Fantasy ihresgleichen sucht.

 

Ein mysteriöser Wanderer aus dem legendären Reich Askir trifft im Gasthof »Zum Hammerkopf« ein. Er unterrichtet den Krieger Havald und die Halbelfe Leandra über die Zersplitterung des sagenhaften Reiches. Leandra, Havald und einige Gefährten machen sich auf zum magischen Portal, um die Bewohner Askirs davor zu warnen, dass der brutale Herrscher Thalak auch sie zu unterjochen droht. Das Portal soll die Gefährten unmittelbar nach Askir führen; doch stattdessen landen sie im gefährlichen Wüstenreich Bessarein …

 

Auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen den zerstörerischen Thalak hat es den Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten in den Wüstenstaat Bessarein verschlagen. In der sengenden Hitze des exotischen Landes müssen sie zunächst Havalds Geliebte Leandra aus den Fängen skrupelloser Sklavenhändler befreien – und geraten dabei mitten in die Wirren des Thronfolgestreits, der die Hauptstadt Gasalabad erschüttert. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein magisches Artefakt – das Auge von Gasalabad. Wird es den Gefährten gelingen, endlich den Weg ins Reich Askir zu finden?

 

Der Krieger Havald, die Halbelfe Leandra und ihre Gefährten sind auf der Suche nach einem Weg, um aus der exotischen Stadt Gasalabad nach Askir zu gelangen. Denn dort hoffen sie auf Unterstützung gegen den Tyrannen Thalak, der ihre Heimatlande mit Zerstörung bedroht. Doch Thalaks Macht reicht bis nach Gasalabad. Der finstere Herrscher setzt alles daran, durch Intrigen und Attentate die Gefährten in Gasalabad festzuhalten. Bald wissen sie nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist, und geraten von einer tödlichen Gefahr in die nächste.

 

Der Halbelfe Leandra steht eine gefährliche Mission bevor, die keinen weiteren Aufschub duldet. Zusammen mit dem Krieger Havald und ihren Gefährten ist sie auf dem Weg nach Askir, während der Nekromantenkaiser in seinem Versteck auf den Feuerinseln eine grausame Invasion vorbereitet. Es gelingt ihm, Leandra in seine Gewalt zu bringen, und Havald wird als Schiffbrüchiger an die Küste der Feuerinseln gespült. Leandra ist in höchster Gefahr: Wird sie der Beeinflussung der Nekromanten erliegen und zum Feind überlaufen?

 

 

Begeistert folgen Leserinnen und Leser Richard Schwartz’ »Askir«-Zyklus seit dem ersten Band; sie nominierten ihn als beste Fantasy-Serie des Jahres. »Der Kronrat« ist der lang erwartete Höhepunkt der Reihe. Die Gefährten um den Krieger Havald sind endlich am Ziel, in der Hafenstadt Askir. Doch die Allianz wird erschüttert. Durch eine Weissagung erfährt Havald, dass er den Krieg der Götter auslösen wird und es ihm bestimmt ist, gegen seinen letzten Gegner zu verlieren. Wenn sich die Prophezeiung erfüllt, bedeutet dies Havalds Tod …

 

Ich lese und lese und lese und wenn ich nicht lese, dann träume ich von der Handlung der Bücher, den Personen, den Orten… Richard Schwartz ist etwas gelungen, das sonst kaum einem Autoren so gelingt – ich lese ein Buch, beende es und muß wie unter Zwang direkt das nächste Buch haben. Mittlerweile stehen die Bücher samt und sonders bei mir im Wohnzimmer, damit ich auch ja nicht auf Entzug gerate. Wenn “Das Geheimnis von Askir” mit Band 6 diese Reihe beendet, geht es mit einer Art Outtake weiter:

Am Hafen der altehrwürdigen Stadt Askir wird ein bestialisch zugerichteter Toter gefunden. Es ist der Botschaftsdiener Jenks, der in diesem zwielichtigen Viertel eigentlich nichts zu suchen hatte. Schwertkorporal Fefre wird mit den Ermittlungen betraut, unterstützt durch die faszinierende Magierin Desina. Diese hat die Gabe, die Vergangenheit vor ihren Augen neu erstehen zu lassen. Doch was Desina in der Nacht des Mordes erblickt, bedeutet für ganz Askir eine unberechenbare Bedrohung. Denn der Feind beherrscht schwarze Magie, gegen die alle Mittel Desinas machtlos sind.

Leider sind Havald und Konsorten in diesem Band wohl nicht ganz so präsent, da es sich mehr um die Geschehnisse IN Askir drehen wird, wenn ich das bis jetzt richtig sehe. Aber ich bin guter Dinge, dass ich dennoch den Spaß an diesen Büchern nicht verlieren werde. So sehr mir Havald und Gefährten auch ans Herz gewachsen sind, ich schätze, es gibt bestimmt noch ein paar mehr Figuren, zu denen ich eine ähnlich starke Bindung werde aufbauen können.

Ja, und dann startet die nächste Reihe. “Die Götterkriege” ist wohl auf 3 Bände ausgelegt, Band 1 ist im Handel erhältlich, Band 2 kommt nächstes Jahr. Und hier wird es dann wohl auch wieder ein bißchen mehr um Havald und Mitstreiter gehen, hoffe ich.  Jedenfalls lässt das Personenregister es vermuten.

Richard Schwartz ist einer der wichtigsten Autoren deutschsprachiger Fantasy. Seine Romane um »Das Geheimnis von Askir« wurden zweimal für den Deutschen Phantastik Preis nominiert. Endlich beginnt eine neue Serie für alle seine Fans und jene, die es werden wollen. »Die Götterkriege« führen in eine Welt der Legenden, Schlachten und wahren Helden. Der ideale Einstieg in das überaus faszinierende Werk von Richard Schwartz – für alle, die die beste Fantasy unserer Zeit nicht verpassen wollen.

 

Diese Bücher stehen also seit knapp 14 Tagen in meinem Regal. Ich habe heute früh “Der Herr der Puppen” begonnen und möchte am liebsten NUR lesen. Wie oben schon erwähnt schafft es der Autor eine solch dichte Atmosphäre zu erschaffen, dass man zum einen gar nicht bemerkt wie die Zeit und die Seiten nur so dahin fließen, zum anderen ist es auch sehr schwer, sich der Welt von Havald und seinen Gefährten wieder zu entziehen.

Beim ersten Band “Das Erste Horn” war ich ja noch skeptisch (vorsichtshalber hatte ich mir das Buch tatsächlich auch erst mal geliehen, bei Fantasy weiß man bei mir ja nie…) weil es sich doch alles um einen sehr begrenzten Handlungsort drehte. Außerdem eine erfundene Welt … bei sowas bin ich vorsichtig. Was sich in diesem Fall wirklich nicht gelohnt hat. Innerhalb einer Woche sind sämtliche Bände eingezogen (mein Buchhändler rollt im Moment den roten Teppich aus, wenn ich komme ;-) ).

Leute, wenn ihr Fantasy mögt, lest die Reihe. Keine Vampire, kein Urban-Zeugs. Eine solide Handlung, eine tolle Welt und Figuren die einen nicht mehr loslassen. Das erwartet euch.

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Geburtstags-Bücher

Posted By Tintagel on 18. August 2011

Und wieder ist ein Jahr um… oder ein Lebensjahr ist angebrochen. Wie man es sehen möchte. Faszinierend daran finde ich vorallem, dass mir das älter werden im Moment nichts mehr ausmacht. Die 30 hat weh getan, fast körperlich. Aber seitdem ich die hinter mir gelassen habe, geht es erstaunlich gut

 

Jedenfalls hat älter werden ja auch Vorteile – neue Bücher zum Beispiel. Und über diese beiden habe ich mich gestern freuen dürfen:

Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …

Ich hoffe, ich mache mir hier nicht zuviele positive Hoffnungen. Es hört sich ja schon ein bißchen wie bei “Die Auswahl” an. Und das Buch war schon ziemlich gut. Jetzt bin ich gespannt was für Ideen Sara Grant hat. Ich habe nämlich weder irgendwelche Rezensionen zu dem Buch gelesen noch groß verfolgt, wie andere Leser es gefunden haben. So im allgemeinen.

Die neue Serie von Bestsellerautorin P.C. Cast entführt die Leser in die Welt von Partholon, das Land der Magie und Leidenschaft.Eben noch in der Highschool und plötzlich in einer Welt, in der Shannon wie eine Göttin behandelt wird
In Partholon halten sie alle für die Hohepriesterin der mächtigen Göttin Epona. Auch wenn Shannon Parker zunächst nicht begreift, wie sie in diese Welt geraten ist, versucht sie, es mit Humor zu nehmen. Bestimmt ist das alles nur ein Traum Aber nicht einmal im Traum würde sie sich vorschreiben lassen, wen sie heiraten soll! Auch wenn dieser ClanFintan ihr noch so tief in die Augen schaut und sie sich noch so stark zu ihm hingezogen fühlt Erst als Shannon von Visionen heimgesucht wird, beginnt sie zu begreifen, dass sie dazu auserwählt worden ist, Partholon zu retten. Sie muss die Menschen vor grausamen, vampirähnlichen Dämonen beschützen und das kann sie nur mit ClanFintans Hilfe.

Hier bin ich ebenfalls sehr gespannt. Mir gefallen die House of Night Bücher ja immer gut. Hoffentlich kann P.C. Cast mit dieser Reihe die Messlatte erreichen, an der ich den Maßstab anlege.

Und dann waren da noch ein paar Gutscheine, die ich in den nächsten Tagen zu Büchern lassen werde. Welche es genau werden weiß ich noch nicht. Aber an Möglichkeiten und Ideen mangelt es mir ja meistens nicht

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Drei am Donnerstag

Posted By Tintagel on 18. August 2011

1) Auf welchen Luxus könntest du am ehesten verzichten?

Auf den Festnetzanschluß. Mein Telefon liegt schon seit Wochen (vielleicht sind es auch schon Monate) auf dem Wohnzimmertisch. Der Akku ist schon ewig nicht mehr aufgeladen worden. In der letzten Zeit haben sich dumm-dreiste Anrufe von irgendwelchen Menschen die irgendetwas verkaufen wollten derart vermehrt, dass ich schon davon geträumt hatte das Telefon vor die Wand zu schmeißen. Wer mich erreichen muss hat immerhin noch meine Handynummer.

2) Welches Bild hast du vor Augen, wenn du an deine größte Liebe denkst?

Einen Regenbogen.

3) Wovon hast du überhaupt keine Ahnung?

Hmmm… so überhaupt gar keine? Ich schätze neben diversen wissenschaftlichen Themen im Bezug auf alles was in irgendeiner Form mit Physik zu tun hat, sollte ich die Politik erwähnen. Das ist mir ein Buch mit sieben Siegeln. Böhmische Dörfer sind dagegen ja noch richtig interessant. Vorallem weil die mit Sicherheit ehrlicher sind, als diese Menschen, die sich Politiker nennen.

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Verbrannt – P.C. und Kristin Cast

Posted By Tintagel on 16. August 2011

Wenn Freunde sich nicht mehr vertrauen können, gewinnt das Böse die Oberhand
Die Dinge stehen schlecht im House of Night. Zoeys Seele ist zerschmettert. Um sie herum ist alles zerstört, wofür sie je gekämpft hat. Und mit einem gebrochenen Herzen will sie lieber in der Schattenwelt bleiben. Stark scheint der Einzige zu sein, der zu ihr durchdringen könnte, doch dafür müsste er sterben. Und das würde Zoey umbringen. Doch auch Stevie Rae und Aphrodite könnten helfen, wenn sie nur wollten. Warum zögern sie? Ein Spiel mit dem Feuer, das alle verbrennen könnte
“Verbrannt” ist der siebte Band der House of Night-Serie

 

Damit hier nicht der Eindruck einer Eintagsfliege entsteht, erzähle ich euch, dass ich am Samstag den 7. Band der House of Night Serie gekauft habe. Und gestern habe ich ihn als gelesen im Regal zu seinen Brüdern “vergesellschaftet”.

Wer jetzt aufgepasst hat, hat mitbekommen, dass ich am Wochenende nicht viel anderes gemacht habe als zu lesen. Dabei ist natürlich der ganze fachliche Kram liegen geblieben, aber was soll’s?! Muß auch mal sein. Zwar habe ich ein entsprechend schlechtes Gewissen… aber das tut hier eigentlich  nichts zur Sache.

Seht diesen Post hier nicht als ausführliche Rezension an, denn das ist sie nicht. Es ist eher ein allgemeines Feedback zur Serie an sich.
Mir gefiel ja auch schon der erste Teil rund um Zoey und Co, ungeachtet der Tatsache das ich im ersten Moment am liebsten schreiend weggelaufen wäre, denn diese Umgangssprache in den Büchern…

Fakt ist allerdings auch das sich der Umstand der Umgangssprache wie von alleine regelt. Natürlich ist sie weiterhin ausschlaggebend für den Stil und den Ton der Reihe, aber es verläuft alles in gemäßigteren Bahnen, was mich unheimlich freut. Ich bin kein Verfächter der blumigen, umständlichen Sprache, aber es muß auch nicth alles verkommen.

Zurück zu den Büchern: Der Stil der Serie ist nach wie vor ein sehr jugendlicher. Die pampige, schnodderige Art des ersten Bandes geht nach und nach auf ein oder zwei Protagonisten über und ist bei denen als Stilmittel viel besser aufgehoben als auf der gesamten Bandbreite der Romane.
Die Handlung und das Geschehen empfinde ich immernoch als sehr rasant, was Zoey in – jetzt vielleicht 6 Monaten? – erlebt hat, erlebt sonst niemand, der nicht vor Ort in einem Kriesengebiet lebt. Aber gut, das House of Night verkommt ja immer mehr zu einem solchen kriesengeschüttelten Ort.

Trotz der rasanten Entwicklungen bleibt Platz für die handelnden Charaktere um sich zu entwickeln. Der eine oder andere Leser beschwert sich gerne darüber, dass Zoey so wenig “erwachsen” ist. Aber wer von uns war denn schon mit 17 Jahren so richtig erwachsen? Soll sie sich eben ausprobieren, ob sie nun mit dem einen oder doch lieber mit dem anderen Kerl was haben möchte. Für den Leser bietet es immerhin Abwechslung und doch auch eine gewisse Portion Humor und Schadenfreude. Wir wissen eben, wie solche Mehr-Männer-Geschichten in der Regel enden. Zoey muß diese Erfahrungen noch machen.

Dieser Band unterscheidet sich davon allerdings. Ich denke, nach den Entwicklungen im 6. Band ist Zoey schon gezwungen, sich zu ändern. Und im Verlauf des 7. Bandes ebenso. Daher bin ich auf den 8. gespannt, wie sich das nun im Ganzen auf die Charaktere auswirken wird. Leider leider ist es bis November aber noch so lange hin…

Wie gesagt, mir gefällt die Serie nach wie vor sehr gut. Ich fühle amüsant unterhalten und das ist es, was ich von dieser Art Buch erwarte. Keine literarischen Höhenflüge (wenn ich sowas lesen möchte suche ich entsprechende Bücher aus den Regalen) sondern schlichte, einfache Unterhaltung. Gerne auch mal Unterhaltung in der Form, das ich mich über den einen oder anderen Protagonisten ein bißchen echauffieren darf.

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Freitags-Füller

Posted By Tintagel on 12. August 2011

Es ist immer das gleiche – wenn ich erstmal angefangen habe zu bloggen, dann möchte ich auch weiter bloggen. Aus diesem Grund der aktuelle

 

1. Früher oder später trifft es jeden (Blöder Werbe-Slogan den ich grad gar nicht zuordnen kann).

2. Es ist Freitag aber irgendwie hat der Tag eine komische Aura.

3. Kann bitte mal jemand hier saugen? Ich hab heute keine Lust auf hausfrauliche Tätigkeiten .

4. Die Realität kann sich oftmals sehr von dem unterscheiden, was man gerne hätte ,aber träumen ist doch erlaubt.

5. Mein Cappuccino ist einfach immer zu schnell leer .

6. Facebook  kostete mich deutlich zu viel Zeit, aber ich mag es dennoch.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Buch , morgen habe ich Zeit mit meiner besseren Hälfte geplant und Sonntag möchte ich einfach nur Zeit für mich haben !

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[Ich lese] Die Vertraute des Königs – Emma Campion

Posted By Tintagel on 11. August 2011

Hmmmm…. nachdem ich jetzt schon ewig keine Post mehr geschrieben habe, fürchte ich, ich habs verlernt. Jedenfalls dann, wenn ich ein Buch vorstellen möchte.

Die Vertraute des Königs ist mein aktuelles Buch. Letzten Samstag eigentlich mehr aus Frust darüber gekauft, dass es einfach keine Bücher im Buchladen zu kaufen gab, hat es mich mal wieder nicht gereut, es mit genommen zu haben. In der letzten Zeit habe ich mit diesen Spontankäufen wirklich relativ viel Glück.

Darum gehts:

Eine Liebe, die nicht sein darf

Er hinterlässt eine Perle auf ihrem Kopfkissen. Jedes Mal, wenn sie sich treffen. Alice Salisbury ist in der Blüte ihres Lebens, als passiert, was sie sich im Stillen schon seit ihrer Ankunft am Hof erhofft hatte: Der charismatische Edward verliebt sich in sie. Doch er ist verheiratet mit Philippa, die die Verbindung von ihrem Krankenbett aus still duldet. Er ist Alices größte Erfüllung und ihre größte Gefahr. Denn Edward ist kein geringerer als Edward III., König von England.

Tut mir den Gefallen und lest euch um Gottes Willen NICHT die Rezension durch, die ihr auf amazon findet. Die obere von beiden erzählt euch schon das halbe Buch und nimmt damit jegliche Spannung. Das wäre einfach viel zu schade, ehrlich. Und ich kann das nachfühlen, denn ich bin gerade etwas über die Hälfte der Handlung und weiß daher, was im ersten Teil der sogenannten Rezension steht. Nix weiter als eine Nacherzählung mit sämtlichen Fakten.

Alice Salisbury – nach ihrer Heirat Alice Perrers – ist eine historisch verbürgte Person. Sie gab es wirklich, auch wenn es nicht allzuviele Informationen von ihr zu geben scheint. Die Autorin hat sich bemüht, ihr ein Leben zu schneidern, das so oder so ähnlich tatsächlich gewesen sein könnte, bzw. das ihr hoffentlich gefallen hätte.
Neben Alice treffen wir im Verlauf des Buches noch auf eine Vielzahl weiterer historischer Persönlichkeiten, unter anderem Edward III., seine Frau Philippa, aber auch – und jetzt wird es spannend (!) auf John of Gaunt, den die einen oder anderen sicherlich durch Rebecca Gablé kennen und lieben. (Ich nicht. Ich habe nach wie vor kein Buch von Gablé gelesen – aber nach diesem Buch hier, wird wohl kein Weg mehr daran vorbei führen.) Interessant ist auch, dass man Catherine Swynford in diesem Buch als junges Mädchen erleben darf. Zwar nur am Rande, aber ich denke, das wird sich im laufe der Geschichte noch ändern. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie das noch weiter geht.

Was dieses Buch für mich ausmacht ist schlicht und einfach die Tatsache, dass ich es so gut wie nicht aus der Hand legen kann. DAS hatte ich wirklich schon länger nicht mehr. Von der ersten Seite an mochte ich Alice, auch wenn ich mich nicht mit jedem ihrer Wesenszüge (will heißen den wenigsten) identifizieren kann. Aber sie ist eine sehr herzliche Person und möchte eigentlich nicht viel – lediglich ein bescheidenes und glückliches Leben leben. Das wird ihr auf diversen Wegen gestattet und eben auch wieder nicht. Trotzdem macht gerade das – bis jetzt – die Geschichte für mich so glaubwürdig und so mitreißend. Freude und Leid, Trauer und Glück liegen oftmals so eng beisammen… wir übersehen das gerne oft.

Ich freue mich jedenfalls auf die noch vor mir liegenden Seiten und Abenteuer mit einer für mich fesselnden, faszinierenden Person. Und euch empfehle ich dieses Buch zu diesem Zeitpunkt als einen der besten historischen Romane seit langem.

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